Satzung

 

V o l k s c h o r    B r u c h k ö b e l

gegründet 1858

Mitglied im Deutschen Chorverband

 

V e r e i n s s a t z u n g

 

P r ä a m b e l

 

Der Volkschor Bruchköbel ist ein kulturell tätiger Verein. Er ist parteipolitisch, ethnisch und konfessionell neutral.

Unsere Zeit wird in hohem Maße bestimmt von hochentwickelten Technologien und einer fortschreitenden Automatisierung wirtschaftlicher Prozesse mit der Gefahr, dass auch unser Leben einseitig von materiellen Interessen bestimmt wird. Darunter leiden geistige und seelische Werte des Menschen, bis hin zu ihrem Verlust.

Dieser Gefahr vermag die Kraft des Musischen entgegen zu wirken.
Im musischen Bereich nimm die Musik, als unmittelbarste der Künste, eine Vorrangstellung ein. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, die Musik, und insbesondere das Singen als ihre ursprünglichste Äußerung, unserem Leben zu verbinden.

Diese Erkenntnis bildet die Grundlage für das Wirken des Volkschores Bruchköbel.

 

 

§ 1  Name und Sitz

 

1.      Der Chor führt den Namen:  „ Volkschor Bruchköbel “ gegründet 1858 und ist Mitglied im   Deutschen Chorverband.

2.      Er hat den Sitz in 63486 Bruchköbel.

3.      Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2 Zweck und Aufgaben

1.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.      Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Chorgesanges aller Epochen und Richtungen – vom Volkslied bis zu zeitgenössischer Musik. Durch regelmäßige Proben bereitet sich der Chor auf Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen vor und stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit.

3.      Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.      Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

5.      Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

6.      Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

7.      Die Mitglieder des Volkschores erhalten bei Ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

 

§ 3  Mitgliedschaft

 

1.      Der Verein besteht aus singenden (aktiven)  und fördernden (passiven) Mitgliedern.

2.      Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen.

3.      Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

4.      Voraussetzung für die Aufnahme ist die Anerkennung der Vereinssatzung und die Bereitschaft, die Bestrebungen des Chores zu unterstützen.

5.      Ehrenmitglieder werden vom Vorstand für besondere Verdienste um den Chor benannt.

 

 

§ 4  Beendigung der Mitgliedschaft

 

1.      Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder durch Ausschluss durch den Vorstand.

2.      Ein freiwilliger Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen. Er ist dem Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer vierteljährigen Kündigungsfrist mitzuteilen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.

3.      Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden, wenn es

a)      gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, insbesondere durch Handlungen, die sich gegen die Satzung des Vereins, seinen Zweck, seine Aufgaben und sein Ansehen richten;

b)      den Vereinsfrieden grob gefährdet;

c)      sechs Monate mit der Entrichtung des Vereinsbeitrages in Verzug ist und trotz schriftlicher Mahnung diesen Rückstand nicht bezahlt oder sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat.

4.      Vor der Beschlussfassung durch den Vorstand ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Die Gründe sind mittels eingeschriebenen Briefs bekannt zu geben. Gegen den Beschluss kann das Mitglied mit einer Frist von 4 Wochen schriftlich Beschwerde einlegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.

 

 

§5   Pflichten der Mitgliederund Beiträge

Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern, die singenden Mitglieder darüber hinaus die Pflicht, möglichst regelmäßig an den Singstunden teilzunehmen.

 

1.     Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu entrichten. Gleiches gilt für den von der Mitgliederversammlung aus besonderem Anlass beschlossenen Umlagesatz.

2.     Die Beiträge sind möglichst durch Bankeinzug zu bezahlen, Barzahlungen sollten die Ausnahme sein.

3.     Ehrenmitglieder können, müssen aber nicht, weiterhin den Mitgliedsbeitrag erbringen.

4.  In Ausnahmefällen kann der Vorstand auf Antrag Beitragszahlungen stunden oder vorübergehend erlassen.

 

 

                                                         §  6  Verwendung der Finanzmittel

 

Mitgliedsbeiträge oder andere Zuwendungen dienen alleine den beschriebenen Zwecken des Vereins. Nicht mit dem angegebenen Zwecke zu vereinbarende Zuwendungen oder unangemessene Vergütungen dürfen aus Vereinsmitteln weder an Mitglieder noch an andere Personen gewährt werden.

 

                                                                                                                                     

§  7   Organe des Vereins

 

Organe des Volkschor Bruchköbel sind

 

1.      die Mitgliederversammlung

2.      der Vorstand

 

 

§  8  Mitgliederversammlung

 

1.      Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres in den ersten drei Monaten durch den Vorstand einzuberufen. Im Übrigen ist die Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragt.

2.      Eine Mitgliederversammlung ist spätestens vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Einberufung kann schriftlich, per Mail oder über die amtlichen Verkündigungsorgane erfolgen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlussfähig. Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens 7 Wochentage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand vorliegen.

3.      Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet. Alle Beschlüsse, mit Ausnahme des Beschlusses der Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und durch den Schriftführer protokolliert. Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung..

4.      Die Angelegenheiten des Vereins werden vom Vorstand oder durch Beschlussfassung in eine Versammlung der Mitglieder geregelt.

5.     Entscheidungen über folgende Angelegenheiten kann nur die Mitgliedersammlung treffen:                                                                                                                                            

           a) Feststellung, Abänderung und Auslegung der Satzung

           b) Entgegennahmen der Jahresberichte und der Jahresabrechnung des Vorstandes

           c) Wahl des Vorstandes

           d) Wahl von zwei Rechnungsprüfern für zwei Jahre

           e) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages sowie dessen Fälligkeit

           f) Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes

           g) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins  

           h) Entscheidungen über Berufungen gemäß § 4

           i) Entscheidung über Anträge zur Tagesordnung

 

 

§   9    Wahlen

 

1.      Für jeden einzelnen Wahlgang gilt:

a) Es kann per Handzeichen gewählt werden, sofern nicht von mindestens 20 % der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder  geheime Wahl gewünscht wird.

b) Bei mehreren Kandidaten für ein Amt muss geheim gewählt werden. Gewählt ist, wer die meisten abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stichwahl.

2.      Zur Durchführung der Wahlen schlägt die Versammlung zwei Personen zur Bildung eines Wahlausschusses vor, die Versammlung bestätigt sie. Die Mitglieder des Wahlausschusses sind wahlberechtigt, aber nicht wählbar.

3.      Nichtanwesende Mitglieder können nur gewählt werden, wenn am Wahltag eine schriftliche Einverständniserklärung vorliegt.

4.      Über die gefassten Beschlüsse und durchgeführten Wahlen ist zeitnah eine Niederschrift zu fertigen, aus der ersichtlich sein muss, welche Beschlüsse gefasst wurden und welche Wahlen vollzogen wurden. Eine Anwesenheitsliste ist zu führen.

 

 

§  10   Vorstand / Gliederung

 

Die Leitung des Volkschor Bruchköbel obliegt dem Vorstand. Dieser setzt sich zusammen aus:

 

1.      Dem/der   Vorsitzenden

2.      Dem/der   stellvertretenden Vorsitzenden

3.      Dem/der  Schriftführer/in

4.        Dem/der  Kassenführer/in

 

Jeweils zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt -geschäftsführend- gemäß § 26 BGB, sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zum nicht vertretungsberechtigten Vorstand gehören:

 

5.      Der/die stellvertretende Schriftführer/in

6.      Der/die stellvertretende Kassier/in

7.      Der/die Notenwart/in

8.      Der/die Pressewart/in

9.      Zwei bis drei Beisitzer/Vergnügungsausschuss               

 

Der Vorstand wird alle zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Notwendige Ergänzungswahlen können in jeder Mitgliederversammlung erfolgen, auch wenn sich die Notwendigkeit erst in der betreffenden Versammlung ergibt.

 

 

§  11   Aufgaben des Vorstandes

 

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins, den er nach außen hin vertritt. Er beschließt über alleAngelegenheiten, die nicht satzungsgemäß der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in den Vorstandsitzungen, die vom Vorsitzenden oder Stellvertreter schriftlich oder mündlich bei Bedarf einberufen werden. Die Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über jede Sitzung ist vom Schriftführer/in ein aussagekräftiges Protokoll anzufertigen, das zeitnah an die Vorstandsmitglieder verteilt wird.

 

§  12   Kassenführer/in  und  Schriftführer/in

 

1.      Der/die Kassenführer/in verwaltet das Barvermögen und führt Buch über alle Einnahmen und Ausgaben bzw. alle Aufwendungen und Erträge des Vereins. Er/sie legt dem Vorstand und der Mitgliederversammlung jährlich einen Rechenschaftsbericht vor. Er/sie  nimmt Zahlungen für den Verein in Empfang, leistet Quittungen und führt Ausgaben nach Anweisungen des Vorsitzenden aus.

2.      Der/die Schriftführer/in hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden unterzeichnet wird. Er/sie besorgt den Schriftverkehr und schreibt den Jahresbericht.

 

 

§  13  Vergnügungsausschuss und Rechnungsprüfer/in

 

1.      Die Planung und Vorbereitung der von der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand beschlossenen geselligen Veranstaltungen, internen Feiern und Fahrten, obliegt dem Vergnügungsausschuss, dessen Mitglieder für die Dauer von 2 Jahren gewählt werden, Wiederwahl ist zulässig.

2.      Die Mitgliederversammlung wählt jedes Jahr einen Rechnungsprüfer/in für zwei Jahre. Wiederwahl ist nicht zulässig. Mit dem im vorherigen Jahr gewählten prüfen sie den Vermögensstand am Ende des Geschäftsjahres und berichten darüber der Versammlung. Sie beantragen bei der Jahreshauptversammlung die Entlastung des Vorstandes.

 

 

§   14   Salvatorische Klausel

        

Nebenabreden sowie Änderungen und Ergänzungen der Satzung bedürfen der Schriftform. Sind einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Satzung nicht berührt. Eine unwirksame Bedingung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem gewollten Zweck am nächsten kommt.  

 

§   15   Schlussbestimmung


Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen   Mitgliederversammlung beschlossen werden, an der 2/3 der Mitglieder teilnehmen. Die Einladungsfrist dafür ist zwei Wochen. Zur Auflösung ist die Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich. Wird dies nicht erreicht, genügen bei nochmaliger fristgerechter Einberufung für den Auflösungsbeschluss 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen der dann anwesenden Mitglieder.

Das Vermögen des Vereins fällt dann nach Auflösung an die Stadt Bruchköbel mit der Maßgabe dieses in gemeinnützigem kulturellen – vorzugsweise musikalischem -  Sinne zu verwenden.

 

§  16  Inkrafttreten der Satzung

 

Die vorliegende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 28. Januar 2010 beschlossen und tritt am selben Tage in Kraft.Der Vorstand kann zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung erlassen.

 

 

Bruchköbel, den  28.01.2010                                              

 

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gegründet 1858

Mitglied im Deutschen Chorverband